Rosenkranzgebete
Alle Aussagen auf dieser Startseite bezeihen sich auf den normalen Rosenkranz.
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Marianische Rosenkränze
Betet täglich den Rosenkranz
Maria zu den Kindern von Fatima: “Betet täglich den Rosenkranz”
Wo man im Geiste der Sühne, vereint mit dem Unbefleckten Herzen Mariä, die Geheimnisse des Lebens, des Leidens und der ewigen Herrlichkeiten Jesu Christi betrachtet, sie dem Vater aufopfert zu Seiner Ehre, für uns alle, dass wir ihrer Früchte teilhaftig werden, für die Bekehrung der Sünder und für den Frieden der Welt.
Sollen auch Kinder den Rosenkranz beten?
In Fatima sagte die Gottesmutter auf die Frage, ob Francisco auch in den Himmel kommt: "Ja, aber er muß noch mehr den Rosenkranz beten."
,,Wenn die Menschen nur begreifen könnten, was Ewigkeit bedeutet, sie würden alles daran setzen, ihr Leben zu ändern" sagt uns die Muttergottes in Fatima.
"Betet den heiligen Rosenkranz!"
Schon so lange und so oft stellt sie immer wieder diese Forderung. Warum wohl?
Der heilige Rosenkranz ist eine Kurzausgabe der heiligen Schrift, eine Bibelbetrachtung, "eine konzentrierte Dogmatik", (so Erzbischof Dr. Schäufele), ein herrlicher und reicher Quell des Glaubens; er ist Vorbild und Hilfe der Kreuzesnachfolge, eine unerschöpfliche Schatzkammer des Glaubens, der Hoffnung, und der Liebe, ein Kanal überreicher Gnaden und Goldschätze des ewigen Lebens.
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Den Rosenkranz beten
Der Rosenkranz, die mächtige Waffe gegen das Böse
Wir wissen gut, wie Padre Pio den Rosenkranz nannte: Waffe. Waffe von außerordentlicher Kraft gegen Satan. Eines Tages hörte einer meiner Exorzistenkollegen den Dämon sagen: "Jedes Ave Maria ist ein Schlag auf mein Haupt; kennten die Christen die Kraft des Rosenkranzes, so wäre das für mich das Ende."
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Tatsachenbericht: Wunder in Altötting 1993
Es war im Jahre 1993. Eine evangelische Frau erzählte ihrer katholischen Bekannten von ihrem 3jährigen Kind, das krumme Beine hatte und nicht laufen konnte. "Was soll erst werden, wenn das Kind in die Schule kommt?" Ihre Bekannte gab ihr zur Antwort: "Geh doch einfach mit in die Altöttinger Gnadenkapelle und bete mit mir den Rosenkranz!" "Aber ich bin doch evangelisch!" - "Das macht nichts, komm nur mit!"- "Naja, dann gehe ich eben 'mal mit!" Als die Frau nachhause kam, lief ihr das Kind vom Haus entgegen und rief freudig: "Ich kann laufen!" Dieses Wunder ereignete sich 1993 in Altötting. Die Muttergottes hat geholfen! Sie sehen, wie fruchtbar und machtvoll das Gebet ist, besonders das Rosenkranzgebet! Wer den Rosenkranz betet, steht unter dem Schutzmantel der Mutter Jesu! Auch sollte man immer daran denken: Ein Muttergotteskind geht niemals verloren, welch großer Sünder er auch immer war - eine gute Reue und Beichte vorausgesetzt! Ihr lieben Kranken merkt euch das gut!
Von diesem Wunder wurde in der ortsansässigen Tageszeitung (Alt- Neuöttinger Anzeiger) berichtet.
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Hieroshima/Japan
Als 1945 über Hieroshima/Japan die erste Atombombe gezündet wurde, gab es ein auffälliges Wunder, das leider in den Schulbüchern verschwiegen wird: Vier katholische Patres überlebten in dem Raum, in dem sie ihren Rosenkranz gebetet hatten, die Atombombenexplosion. Sie trugen bis heute bzw. bis zu ihrem Tod keinerlei Strahlenschäden davon!Selbst das Gebäude blieb stehen! Das Haus befand sich nur 300 m neben dem Abwurfzentrum der Atombombe! - Sie sehen also, daß das Rosenkranzgebet stärker ist als die Atombombe oder jede andere Bombe!
Die Muttergottes sagt selbst:"Durch die Buße des Fastens könnt ihr die Gesetze der Natur, den Lauf der Geschichte, die Kriege der Menschen aufhalten und ändern. Betet, betet, meine Kinder, und fastet in Vereinigung mit euren Gebeten." "Ebenso kann durch das Rosenkranzgebet das gleiche bewirkt werden! Selbst das Paradies kann durch das liebevolle Beten des heiligen Rosenkranzes gewonnen werden." Sind das nicht schöne Worte unserer lieben himmlischen Mama?
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Krankes Kind im Mutterleib
"Sherry und Ron sehnten sich acht Jahre lang nach einem Baby. Endlich wurde Sherry schwanger, die Freude war unbeschreiblich. Bei einer Untersuchung stellten die Ärzte eine unheilbare Herzkrankheit bei dem Ungeborenen fest. Die Eltern begannen zu beten. Freunde rieten zu einer Abtreibung, doch die Eltern wollten sich nicht von dem kleinen Kind trennen, das sie so herbeigesehnt hatten. Die Erfolgsquote einer Operation lag bei einem Prozent. Niedergeschlagen und enttäuscht gingen die Eltern nach Hause.
Hier erinnerte sich die Mutter an einen hölzernen Rosenkranz, den ihre Freundin aus Medjugorje mitgebracht hatte. Sie nahm den Rosenkranz und drückte ihn fest auf ihren Bauch, sie wollte diesen Andachtsgegenstand so nahe wie möglich an das Ungeborene bringen. Bei dieser Berührung bewegte sich das Kind zum ersten Mal. Immer häufiger spürte Sherry die Gegenwart ihres Kindes durch Sprünge und intensive Bewegungen. Als die Mutter eine neue Echographie forderte, rief der untersuchende Arzt alle Mediziner zusammen und deutete auf den Bildschirm. Das Wasser, das den Körper des Kindes aufgeschwemmt hatte und zu seinem Tod geführt hätte, war verschwunden.
Im September 1994 kam Anna-Mary als gesundes Baby zur Welt. Seitdem laden Sherry und Ron ihre Freunde und Bekannte zum Rosenkranzbeten ein.
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Hl. Pfarrer Johannes Vianney (Hl. Pfarrer von Ars)
Jeden Abend betete er den Rosenkranz vor für die Bekehrung der Sünder.
Dazu betet man einen der normalen Rosenkränze, mit der Absicht ihn für die Bekehrung der Sünder aufzuopfern.
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"Ich beschwöre euch, betet täglich den Rosenkranz!
Ihr werdet einmal im Himmel den Tag und die Stunde lobpreisen, da ihr mir geglaubt habt." Dieser eindringliche Appell des "Rosenkranzapostel" Ludwig Maria Grignion de Montfort ist nur eine von vielen hundert Stimmen von Heiligen und Päpsten, die uns den unendlich hohen Wert des Rosenkranzgebets nahe legen. Allein über 200 päpstliche Bullen, Rundschreiben, Breven und Erlässe über den Rosenkranz sind vom Heiligen Stuhl erlassen worden. Papst Gregor XIII. schrieb dem Rosenkranz allein den Sieg über die Türken bei Lepanto am 7. Oktober 1571 zu, Papst Johannes Paul II. erklärte ihn als das einzig wirksame Heilmittel gegen den drohenden Atomkrieg und apokalyptische Gefahren. Nicht zuletzt ist es die Gottesmutter selbst, die bei all ihren Erscheinungen unermüdlich zum Rosenkranzbeten als rettendes Mittel und als sicherste Waffe gegen Hölle und Teufel auffordert. [mehr]
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"Betet den heiligen Rosenkranz!"
Schon so lange und so oft stellt sie (Maria) immer wieder diese Forderung. Warum wohl?
Der heilige Rosenkranz ist eine Kurzausgabe der heiligen Schrift, eine Bibelbetrachtung, "eine konzentrierte Dogmatik", (so Erzbischof Dr. Schäufele), ein herrlicher und reicher Quell des Glaubens; er ist Vorbild und Hilfe der Kreuzesnachfolge, eine unerschöpfliche Schatzkammer des Glaubens, der Hoffnung, und der Liebe, ein Kanal überreicher Gnaden und Goldschätze des ewigen Lebens.
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Wohltaten und Wirkungen des heiligen Rosenkranzes:
Um euch noch mehr zu dieser Andacht der großen Seelen zu
ermuntern, füge ich noch bei, daß der unter Betrachtung der heiligen
Geheimnisse gebetete Rosenkranz:
1. uns unmerklich zur vollkommenen Erkenntnis Jesu Christi führt;
2. unsere Seelen von der Sünde reinigt;
3. uns über alle unsere Feinde siegreich macht;
4. uns die Übung der Tugenden leicht macht;
5. uns mit der Liebe Jesu Christi entflammt;
6. uns mit Gnaden und Verdiensten bereichert
7. uns ein Mittel an die Hand gibt, um alle unsere Schulden gegen Gott und die Menschen zu zahlen; und endlich
8. uns von Gott alle Arten von Gnaden erlangt
(Hl. Ludwig Maria Grignion von Montfort, Der heilige Rosenkranz)
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Mutter Graf (Frau Maria Graf)
Die Gottesmutter fordert immer wieder von Mutter Graf (Frau Maria Graf, Sonnenhalb/Appenzell, Schweiz) den Rosenkranz für die Bekehrung der Sünder zu beten und ihn für die Bekehrung der Sünder aufzuopfern (Mehr im Buch "Offenbarung der göttlicchen Liebe", ISBN 3-87449-002-5).
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Joachim Kardinal Meisner (Erzbischof von Köln)
"Mit dem Rosenkranz ist uns gleichsam der Saum des Gewandes Jesu an die Hand gegeben - eine geistliche Reliquie des Herrn, entstanden in den durch die Jahrhunderte hindurch betenden Händen der Kirche, geheiligt durch das gläubige Gebet von Millionen Kindern Gottes und kraftvoll erwiesen im Laufe der Geschichte."
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Zerstreuung beim Rosenkranz
Manche sagen, sie könnten den Rosenkranz nicht beten, denn sie seien so zerstreut dabei und könnten sich nicht konzentrieren, und solch ein Gebet habe dann keinen Wert. Durch Don Gobbi sagt Maria einmal ganz klar und deutlich:"Der Rosenkranz ist deshalb so wertvoll, weil ich mitbete."Das sollte uns allen ein Trost sein, denn wer leidet nicht unter Zerstreuung? Jeder Rosenkranz ist wertvoll, weil die beste Beterin, Maria, die Mutter des Herrn und unsere Mutter, mitbetet und unser ganzes armseliges Beten kostbar und wertvoll macht.
Bei jedem Ave Maria beten wir für die zwei wichtigsten Augenblicke unseres Lebens, den gegenwärtigen und den letzten Augenblick: Bitte für uns Sünder, jetzt und in der Stunde unseres Todes. Ich durfte in meinem seelsorgerlichen Wirken immer wieder erleben: Rosenkranzbeter haben eine gute Sterbestunde. Kein Marienkind geht verloren.
Es stimmt tatsächlich: Der Rosenkranz ist ein Geschenk wie Gold. Nehmen wir dieses goldene Geschenk täglich dankbar in unsere Hand, und versuchen wir, auch unseren Brüdern und Schwestern die Augen dafür zu öffnen, und Maria wird Wunder über Wunder wirken können."
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Fünfzehn Verheissungen für das Rosenkranzgebet
Die allerseligste Jungfrau Maria hat dem hl. Dominikus die folgenden fünfzehn Verheissungen für das Rosenkranzgebet gegeben.
1. Diejenigen, welche meinen Rosenkranz beharrlich beten, erlangen eine besondere Gnade.
2. Ich verspreche jenen, die andächtig den Psalter meines Rosenkranzes beten, große Gnaden und meinen besonderen Schutz.
3. Der Rosenkranz ist ein mächtiger Schild gegen den höllischen Feind; er vernichtet das Laster, verhindert die Sünde und rottet die Irrlehre aus.
4. Der Rosenkranz bewirkt das Wiederaufblühen der Tugend und Werke der Gottseligkeit. Durch ihn wird den Seelen die Fülle der göttlichen Erbarmungen zuteil; indem sie sich von der eitlen Anhänglichkeit an die Güter dieser Welt losschälen, werden sie erfüllt von dem Verlangen nach den ewigen Gütern; viele Seelen werden durch den heiligen Rosenkranz gerettet.
5. Die Seele, welche in rechter Weise durch meinen Rosenkranz ihre Zuflucht zu mir nimmt, geht nicht verloren.
6. Alle diejenigen, welche andächtig den Rosenkranz beten, und dabei die Geheimnisse betrachten, werden vom Unglücke nicht niedergebeugt und vor dem unvorhergesehenen Tode bewahrt bleiben. Sind sie in Sünden, so werden sie die Gnade der Bekehrung erlangen; die Gnade der Beharrlichkeit aber, wenn sie gerecht sind, und sie werden würdig befunden werden des ewigen Lebens.
7. Die Gläubigen, welche eine wahre Andacht zu meinem Rosenkranz haben, werden nicht ohne Empfang der heiligen Sakramente sterben.
8. Ich will, dass jene, die meinen Rosenkranz andächtig beten, während ihres Lebens und im Augenblicke ihres Todes der Fülle göttlicher Erleuchtungen und Gnaden teilhaftig werden sowie der Verdienste der Heiligen Gottes.
9. Jeden Tag befreie ich aus dem Fegfeuer die Seelen, welche in ihrem Leben die Andacht des heiligen Rosenkranzes beharrlich gepflegt haben.
10. Denen, die wahrhaft andächtig meinen Rosenkranz beten, wird im Himmel eine besondere Glorie zuteil werden.
11. Alles, was man mich vermittels des hl. Rosenkranzes bittet, wird man erhalten.
12. Diejenigen, welche an der Verbreitung meines Rosenkranzes arbeiten, werden in all' ihren Nöten meine Hilfe erfahren.
13. Ich habe von meinem göttlichen Sohne die Gnade erlangt, dass alle, welche der Bruderschaft vom heiligen Rosenkranze einverleibt sind, die glückseligen Bewohner des Himmels zu ihren Brüdern und Schwestern haben, während ihres Lebens und in der Stunde ihres Todes.
14. Diejenigen, welche meinen Rosenkranz beten, sind meine bevorzugten Kinder und Brüder Jesu Christi, meines eingeborenen Sohnes.
15. Die Andacht zum hl. Rosenkranz ist ein besonderes Merkmal der Auserwählung.
Diese Verheißungen gelten für die Rosenkranzandacht von den 15 Geheimnissen, die man betrachten muß.
Imprimatur:
Patrick J. Hayes, D.D.; Archbishop of New York, USA.
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Ein vollkommener Ablass,
wird demjenigen Christgläubigen gewährt.
Der den Rosenkranz in einer Kirche, in einer öffentlichen Kapelle, in der Familie, in der Ordensgemeinschaft, in einer frommen Vereinigung oder überhaupt mit mehreren, die zu einem ehrenhaften Zweck zusammenkommen, betet.
Der sich während der Fernseh- oder Rundfunkübertragung des Rosenkranzgebetes, das der Heilige Vater betet, mit ihm in frommer Gesinnung vereint.
Ansonsten wird ein Teilablass gewährt.
Ein kompletter Rosenkranz umfasst 20 Gesätze (auch Dekaden genannt), die nach dem Apostolischen Schreiben Rosarium Virginis Mariae in vier Abschnitte (Rosenkränze) eingeteilt werden. Es genügt, täglich ein Viertel (1-5, 6-10, 11-15 und 16-20) des kompletten Rosenkranzes zu verrichten, jedoch müssen diese fünf Dekaden (Geheimnisse) ohne Unterbrechung gebetet werden.
1) Freudenreicher Rosenkranz Mo. + Sa
2) Schmerzhafter Rosenkranz Di. + Fr.
3) Glorreicher Rosenkranz Mi. + So.
4) Lichtreicher Rosenkranz Do.
(von Papst Johannes Paul II)
5) Psalter
Goldener Rosenkranz
Rosenkranz-Novene 54-tägige Novene
Ein vollkommener Ablass kann nur 1x am Tag gewonnen werden (Ausnahme in der Sterbestunde).
Weiter müssen folgende Bedingungen erfüllt sein:
1. Er muss getauft sein
2. Darf nicht Exkommuniziert sein
und muss sich beim Ablass der vorgeschriebenen Werke im Stand der Gnade (a-d) befinden.
a. Sakramentale Beichte (für mehrere Ablässe)
b. Heilige Kommunion (für einen vollkommenen Ablass)
c. Gebet nach Meinung des Heiligen Vaters (für einen vollkommenen Ablass)
(Das Gebet kann ein “Vater unser” und ein “Gegrüßet seist du, Maria” oder ein anderes Gebet sein.)
d. Das Freisein von jeder Anhänglichkeit an irgendeiner, auch lässlicher Sünde.
Zeitliche Angaben für einen Ablass:
Es ist vorteilhaft, jedoch nicht notwendig, daß die sakramentale Beichte und insbesondere die Heilige Kommunion und das Gebet nach Meinung des Heiligen Vaters am selben Tag vorgenommen werden, an dem auch das Ablaßwerk vollbracht wird; es reicht aus, daß diese heiligen Riten und Gebete einige Tage (ungefähr 20) vor oder nach dem Ablaßwerk abgelegt werden. (Vatikan)
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Aussagen der Dämonen zum Rosenkranz.
Judas zu Pater Renz:
01.10.1975
Den Rosenkranz halten sie für unmodern. Der Pfarrer x..... hält auch nichts davon. Einmal in der Woche betet er den Rosenkranz, und dann meint er wunder, was er gemacht hat. Jeden Tag, .... nein, ich sage nichts. Die da oben (=Gottesmutter), wenn es die nur nicht gäbe.
10.10.1975
Rosenkranzmonat ist, aber die wenigsten beten ihn, weil die Herren Pfarrer ihn für unmodern halten. Die sind so blöd! Wenn die eine Ahnung hätten! Weil er eine starke Waffe ist gegen Satan und gegen uns. Ich muss das ja sagen; aber das glauben nicht viele.
Nero zu Pater Renz:
10.10.1975
Der Sch....(= Rosenkranz) muss gebetet werden; sonst ist es aus!
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Einladung der Rosenkranzkönigin
Im Jahre 1876 wurde in Valle di Pompei die Rosenkranzbruderschaft feierlich errichtet und zählt mehr als 3 Millionen Mitglieder in ganz Italien, ja auf der ganzen Welt, darunter Bischöfe, Kardinäle, Fürsten, Königinnen und den größten Mann der neueren Zeit, Papst Leo XIII. sel. Andenkens. Schon der heilige Dominikus hat die erste Bruderschaft vom heiligen Rosenkranze gegründet und die allerseligste Jungfrau hat ihm 30 Vorzüge geoffenbart und ihm gesagt, dass diese Bruderschaft die vortrefflichste sei. 200 Jahre später sandte Gott zur Weckung dieser Bruderschaft den seligen Dominikaner Alanus, dem viele himmlische Offenbarungen über dieses Gebet zuteil wurden; die allerseligste Jungfrau legte ihm in einer Erscheinung eine Kette um den Hals, in welcher 150 Edelsteine und 15 Rubinen gefasst waren und sprach zu ihm: Dieses will ich allen geistiger Weise tun, welche meinen Psalter andächtig beten, und im Himmel werden sie besondere Freuden haben. Maria offenbarte ihm auch, ein einziges Ave-Maria sei kostbarer als alles Zeitliche unter der Sonne, als alle Güter des Leibes und des Geistes. Auch der göttliche Heiland sprach zu ihm: "Mein Sohn, du weißt nicht, was für ein köstliches Ding du meiner Mutter opferst, wenn du zu ihr ein andächtiges Ave-Maria sprichst; darum erscheine ich dir sichtbar, um es dich zu lehren." Dann zählte er ihm 72 Vorzüge auf, so in dem Ave-Maria einbegriffen sind. Auch schrieb der sel. Alanus, dass einmal ein Diener Gottes in den Himmel verzückt gewesen sei, dort habe er ein großes glänzendes Buch gesehen, worin alle Namen der Brüder und Schwestern der Rosenkranzbruderschaft ganz zierlich geschrieben standen, und es wurden immer mehr vom heiligen Dominikus und vom heiligen Franziskus geschrieben; welch ein Trost! Der selige Alanus hat 65 Jahre lang diese Bruderschaft mit so großem Erfolge verbreitet, dass in einem Verzeichnis im Dominikanerkloster zu Köln 1475, mehr als 100.000 Mitglieder aufgezeichnet waren. Papst Leo XIII. hat in seinem Rundschreiben vom 12. September 1897 ganz von dieser Bruderschaft gehandelt, und mit sehr rührenden Worten zum Eintritt ermahnt. Der Heilige Vater bat die Priester, das Volk über die hohen Vorzüge dieser Bruderschaft zu unterrichten; er ist dem Beispiele seiner Vorgänger gefolgt. Nicht weniger als 28 Päpste haben die Rosenkranzbruderschaft durch ihre Konstitutionen, Bullen, Breven usw. gutgeheißen und mit Ablässen bereichert. In die Gesellschaft Jesu wurde früher keiner aufgenommen, der sich nicht vorher in die Rosenkranzbruderschaft hatte einschreiben lassen. Die Mitglieder haben Anteil an allem Guten, das im Dominikanerorden geschieht, an den Verdiensten aller Heiligen und Seligen dieses Ordens, welcher bereits 265 heilig- und seliggesprochene Mitglieder und mehr als 26.000 Märtyrer besitzt, dann der vielen Mitglieder; durch den Beitritt in diese Bruderschaft werden wir Erben ihrer Verdienste. Nach dem Tode werden viele heilige Messen für sie aufgeopfert und viele Millionen Rosenkränze von Brüdern und Schwestern für sie gebetet. Der selige Alanus schreibt: Viele Brüder und Schwestern im Herrn haben mir eidlich bezeugt, dass ihnen während des Rosenkranzgebetes viele Seelen erschienen seien und ihnen dankend versichert hätten, es gäbe nach dem heiligen Messopfer kein kräftigeres Hilfsmittel für die Armen Seelen im Fegfeuer als den heiligen Rosenkranz, und es würden dadurch alltäglich viele Seelen erlöst, welche sonst noch viele Jahre darin hätten verbleiben sollen. Wer sollte noch zögern, in diese Bruderschaft einzutreten, da man nur jede Woche alle drei Rosenkränze zu gelegener Zeit zu beten hat? Zur gültigen Aufnahme ist erfordert, dass man seinen Namen in ein Bruderschaftsbuch einschreiben lässt. Maria ladet alle dazu ein; die Bruderschaft ist ein Wagen zum Himmel. [mehr]
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Der Rosenkranz
Verständnishilfe für ein altehrwürdiges Gebet und Anmerkungen zu seiner Pflege
von P. Robert Jauch OFM
Rosenkranz – ein Gebet in der Diskussion
Der Gebetsschatz der Kirche ist überaus reich. Zu den beliebtesten Gebetsformen unserer Kirche der westlichen Tradition zählt ohne Zweifel der Rosenkranz. Das mag damit zusammenhängen, daß das Beten des Rosenkranzes keiner mitzuführenden Literatur und keiner Gebetbücher, kurz keiner schriftlichen Hilfen bedarf. Im Grunde reichen die zehn Finger der beiden Hände des Beters, um durch dieses Gebet geführt zu werden; die wechselnden Teile kann sich jeder so leicht merken, daß er zu jeder Tag- und Nachtzeit dieses Gebet verrichten kann, ohne daß er dazu an einen bestimmten Ort gebunden wäre. Aus diesen Gründen eignet sich auch das Rosenkranzgebet hervorragend zum frommen Tun in Gemeinschaft. Dagegen ist, in den Jahren seit dem II. Vatikanischen Konzil etwa, auch eine gewisse Ermüdung festzustellen. Die ständigen Wiederholungen wurden als anspruchslos gebrandmarkt. Das freie Gebet wurde in den Vordergrund gestellt und als „besser“ und einzig gültig angesehen. Außerdem bot der bisweilen als leierhaft zu deutende Gebetsrhythmus beim gemeinsamen Rosenkranz in Gruppen (den gibt es leider ohne Zweifel, was aber kein Maßstab sein darf) Angriffsflächen für Kritik.
Ist der Rosenkranz noch zeitgemäß? Darf der moderne, aufgeklärte Katholik den Rosenkranz überhaupt noch beten? Hat sich diese Form des Gebets nicht inzwischen selbst überholt? – Solche und ähnliche Fragen werden heute gestellt, und das verunsichert die immer noch beachtlich große Schar von Rosenkranzbetern. Und doch: die „organisierten“ Rosenkranzbeter (z. B. der „Rosenkranz-Sühnekreuzweg um den Frieden in der Welt“, Zentrale in Wien, Franziskanerplatz 4, Postfach 695, A-1011 Wien, zent@rsk-ma.at) erfreuen sich nach wie vor großen Zuspruchs. In Gemeinden finden sich immer wieder nachhaltige Initiativen zum regelmäßigen gemeinschaftlichen Rosenkranzgebet. Und schließlich ist eine Wallfahrt, welches Ziel sie auch ansteuert, gänzlich ohne Rosenkranzgebet unvorstellbar.
Gründe genug, sich auf den Rosenkranz zu besinnen und sein besseres Verständnis zu fördern, zumindest Anregungen zu unterbreiten, wie der Rosenkranz ins christliche Leben eingebunden und fruchtbringend praktiziert werden kann.
Eins noch: Es gibt immer noch Menschen, die sich aufgrund welcher persönlichen Erfahrungen auch immer, konsequent weigern, den Rosenkranz zu beten. Solche Christen darf es auch geben, und deshalb verdienen sie Respekt und einfühlsames Verständnis. Bei allem Eifer der Rosenkranzbeter steht nirgendwo geschrieben, es sei heilsnotwendig, den Rosenkranz zu beten. Es ist sicher möglich, in den Himmel zu kommen, ohne je einen Rosenkranz in die Hände genommen zu haben. Jedes Gebet, egal welcher Form, muß vom Beter frei und freudig angenommen sein, sonst bleibt es äußerlich, Geplapper und damit sicherlich fruchtlos.
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Die Entstehung des Rosenkranzes
Die Ursprünge des Rosenkranzes liegen ein wenig im Dunkeln. Ein Trierer Kartäuser namens Dominikus steht zu Beginn des 15. Jahrhunderts an der Wiege dieses Gebets. Die Namensgleichheit mit dem hl. Dominikus, dem Gründer des Dominikanerordens aus dem 13. Jahrhundert, hat vermutlich öfter zu Verwirrungen geführt; und daß Maria selbst diesem Ordensstifter den Rosenkranz übergeben haben soll, ist sicher der – wenn auch schönen – Legende zuzurechnen, hat aber gleichwohl reichlich Niederschlag in der religiösen Kunst gefunden. Der Kartäuser Dominikus lernte das strenge geistliche Leben in Trier von seinem Prior, der in schwierigen Situationen nach dem Brauch der einfachen Leute 20-, 30-, 50 mal hintereinander das „Gegrüßet seist du, Maria“ betete. Der Gruß des Engels und die Lobpreisung Elisabeths über Maria schloß damals mit den Worten: „...gebenedeit ist die Frucht deines Leibes“. So konnte man sich in Maria hineinversetzen, wie sie das Leben ihres Sohnes Jesus begleitete. Dies wurde in allen Facetten dem Beter zur Quelle des Trostes in seinem eigenen Leben. In der seelsorglichen Begleitung einer verzweifelten Adligen schrieb der Trierer Prior ein Büchlein für diese Frau als Anregung zum Rosenkranzgebet unter dem Titel „Das Rosengärtlein Unserer Lieben Frau“. „Rosarium“ nannte man seit der Zeit der Minnesänger ein Loblied auf Maria. Dominikus erhielt die Empfehlung seines Priors, mit diesem Gebet seine Alltagsarbeit zu begleiten. Da er aber die finstere Erfahrung machen mußte, daß seine Gedanken immer wieder abschweiften, verfaßte er für sich 50 „Clausulae“ (Sätzchen), die ihm halfen, sich beim Beten auf einzelne Stationen des Lebens Mariens mit Jesus zu konzentrieren: „...deines Leibes, Jesus, den du empfingst vom Heiligen Geist...“ In konkreten Bedrängnissen erwies es sich als es höchst hilfreich, das eigene Leiden mit dem Leiden des Gekreuzigten zu vergleichen und im Gebet zu erwägen. Da die Gabe, frei das Leben Jesu zu meditieren, nicht jedem in jeder Situation gegeben ist, waren die „Clausulae“ entstanden. 50 Jahre später waren tausend Abschriften in alle Welt verschickt worden.
Der Dominikanerprior in Köln Jakob Sprenger errichtete 1475 in Köln die erste Rosenkranzbruderschaft. Seit dem späten 15. Jahrhundert haben die 15 Geheimnisse des Rosenkranzes (auch „Dominikaner-Rosenkranz“ genannt) die bis heute bekannte Form (die dann lediglich in den letzten Jahrzehnten und zuletzt 2003 durch Papst Johannes Paul II. erweitert worden ist) behalten. Die oben schon angedeutete Ansicht, Dominikus, der Gründer des Predigerordens, sei Urheber des Rosenkranzes und der Rosenkranzbruderschaften, fand weithin Anklang, auch bei den Päpsten von Leo X. bis zu Leo XIII. (von ihm stammen insgesamt 16 Rund- oder Apostolische Schreiben und die Anordnung des täglichen Rosenkranzgebets im Oktober – Rosenkranzmonat!). Andere Orden wie die Jesuiten mit Petrus Canisius übernahmen das Rosenkranzgebet. Der im Zeichen des Rosenkranzes am 7. Oktober 1571 zu Lepanto errungene Sieg über die Türken gab dem Rosenkranzgebet weiteren Auftrieb. Der Dominikanerpapst Pius V. führte das Fest „Unsere liebe Frau vom Rosenkranz“ 1572 zur Erinnerung an diese gewonnene Schlacht ein. Nach einem erneuten Sieg über die Türken 1716 in Ungarn wurde das Fest auf Bitten Karls VI. auf die ganze Kirche ausgedehnt. (LThK, 1964, Art:: „Rosenkranz“)
Der 1939 in Wien von P. Petrus Pavlicek OFM gegründete „Rosenkranz-Sühnekreuzzug um den Frieden in der Welt“ hat bis heute ein reichhaltiges Apostolat rund um den Rosenkranz entfaltet. Die großen alljährlichen Mariä-Namen-Feiern bringen z. B. Tausende Marienverehrer und Rosenkranzbeter nach Wien, und die dort) auch redigierte Zeitschrift „Betendes Gottesvolk“ erfreut sich großer Beliebtheit im gesamten deutschsprachigen Europa.
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Rosenkranzbeten – wie geht das?
Zunächst empfiehlt sich – wie so oft bei Fragen zum Glauben und zur Frömmigkeit der Kirche – ein Blick in unser offizielles Gebetbuch: Gotteslob Nr. 33. Neben der Hilfe für die konkrete Form des Rosenkranzgebets (33, 2) finden sich dort die freudenreichen Geheimnisse (33, 3), auch Gesätze (von Sätze abgeleitet) genannt, die schmerzhaften (33, 4) sowie die glorreichen (33, 5). Als Beispiel für den schöpferischen Umgang mit dem Rosenkranz werden uns außerdem die trostreichen Geheimnisse (33, 6) angeboten.
Der Rosenkranz ist ein Christusgebet (das wird dadurch unterstrichen, daß das Herrengebet des Vaterunsers auf jedes Gesätz folgt), bei dem die Gottesmutter Maria als Wegbegleiterin und Fürbitterin unter wiederholter Anrufung der Hl. Dreifaltigkeit eine besondere Stellung einnimmt. Mit ihr treten wir sozusagen in Gebetskontakt mit dem Herrn selbst, indem wir nach der Anrufung „Jesus“ eine Begebenheit aus seinem Leben und Wirken einfügen. Romano Guardini (1885-1968) meinte dazu: „Dieses Gebet bedeutet das Verweilen in der Lebenssphäre Mariens, deren Inhalt Christus ist.“ Das Ave-Maria-Gebet selbst bildet dabei den Rahmen, der so vertraut ist, daß er sich sozusagen wie von selbst betet. Der Beter ist durch die vertraute Wiederholung fähig und bereit, Herz und Sinn zum Betrachtungsgeheimnis selbst zu erheben, sich auf den Herrn zu konzentrieren, sich in seine Menschwerdung, sein Leben und Sterben zu versenken. Die Aneinanderreihung der Worte, die am besten laut und vernehmlich, zumindest halblaut ausgesprochen werden sollten, läßt wenig Gelegenheit zum Abschweifen der Gedanken und führt dazu, daß der Beter in der Hektik des Alltags zur Ruhe kommen und sich so bei seinem Herrn „einfinden“ kann. Im Gebet beginnt die Betrachtung, dem die Erwägung und schließlich die fromme Meinung (Papst Johannes XXIII., Mein Rosenkranz, Herder: 1984) folgt. Zum Erleben des Rosenkransbetens meinte Adrienne von Speyr (1902-1967), die Konvertitin und geistliche Weggefährtin von Hans Urs von Balthasar: „Immer neu wird ein Übergang geschaffen vom mündlichen zum betrachtenden Gebet, vom vorsätzlichen zum geschenkten Gebet, in dessen Reichtümer wir einfach hineingenommen werden.“
Wer es gelernt hat, über das Lippengebet zum Herzensgebet zu gelangen, der wird auf einen bestimmten Raum für sein Rosenkranzgebet nicht mehr angewiesen sein, der kann ihn auf dem Weg zu seiner Arbeit in der Straßenbahn genauso beten wie im Wartezimmer seines Arztes. Viele, vor allem ältere und kranke Menschen berichten, daß der Rosenkranz in schlaflosen Nächten ihr ständiger Gefährte geworden ist. Wie gut ist ein solches Nachtgebet verrichtet, wenn der Beter über seinen Rosenkranz dann tatsächlich einschlafen kann; ganz offensichtlich hat sich das, was ihn nicht schlafen ließ, durch das Gebet so zur innerlichen Ruhe gewandelt, daß er einzuschlafen vermag. Und wenn schon die kleine hl. Theresia gut vom Predigtschlaf zu denken vermag, dann ist der „therapeutische“ Wert des Rosenkranzes auch durchaus positiv zu sehen.
Wie das Stundengebet der Kirche ist der Rosenkranz als Grundgebetsform auch Teil des Betens der Kirche. Wer ihn betet, vereint sich mit der großen weltweiten Beterschar zu einem geistigen solidarischen Ganzen, das ihn trägt und das er mitträgt. Das kann zu einem beseligenden Gefühl der Mitverantwortung wie auch der Geborgenheit beim Rosenkranzbeter führen.
Und da, wo der Weg zur Kirche zu weit oder zu beschwerlich für den einzelnen geworden ist, da hat er gerade im Gebet des Rosenkranzes ein starkes inneres Band zu seinen Mitbetern und zu den Anliegen, die in dieses Gebet, ausgesprochen oder unausgesprochen, oft gerne hineingelegt werden.
Schwerstkranke und Sterbende dürfen sicher auch ermutigt werden, den Rosenkranz, der sie vielleicht ein Leben lang begleitet hat, auch einfach nur in den Händen zu halten und auf diese Weise Jesus nahe zu sein, ganz in Entsprechung zu der kranken Frau im Evangelium, die sich Trost und Heilung allein schon dadurch verspricht, daß sie den Saum des Gewandes Jesu berührt (Mt 9, 21 und, bezogen auf viele Hilfesuchende, Mt 14, 36).
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Eine Gebetsform wird weiterentwickelt
Sosehr der Rosenkranz dem Bemühen entsprungen ist, in die Betrachtung des Lebens und Wirkens Jesu „Struktur“ zu bringen, so wird der geübte Beter mit diesem ihm vertrauten Gebet je nach Tagesgedanke und Situation schöpferisch umgehen. Ein Beispiel dafür ist Roland Walls (Vom Jordan nach Jerusalem, Rosenkranzmeditationen zum Leben Jesu. Hrsg. vom Kommissariat des Heiligen Landes. Euskirchen 1995), der mit seinen „neuen“ Gesätzen die Lücke schließt, die die drei traditionellen Rosenkränze (hier vor allem in der Zeitspanne zwischen den freudenreichen und den schmerzhaften Geheimnissen) im Blick auf Jesu Leben und Wirken zweifelsohne lassen: 1. Die Taufe Jesu, 2. Die Versuchung Jesu, 3. Die Verklärung Christi, 4. Der Einzug in Jerusalem, 5. Die Einsetzung der Eucharistie.
Besondere Verbreitung hat auch der franziskanische „Siebenfreuden-Rosenkranz“, der vom hl. Johannes Capestran (+1456) verbreitet wurde, erfahren:
1. den du, o Jungfrau, mit Freuden vom Hl. Geist empfangen hast, 2. den du, ... zu Elisabeth getragen hast, 3. den du, ... geboren hast, 4. den du, ... den hl. Weisen zur Anbetung dargereicht hast, 5. den du, ... im Tempel wiedergefunden hast, 6. dem du, ... nach seiner Auferstehung wieder begegnet bist, 7. der dich , ... in den Himmel aufgenommen und gekrönt hat.
Es werden dann (an das letzte Gesätz angehängt oder von diesem durch das „Ehre sei dem Vater...“ abgetrennt) noch zwei Ave Marias gebetet; nach alter Tradition gedenkt der Beter damit der zwei Naturen Jesu, der göttlichen und der menschlichen (außerdem sollen die nun 72 Ave-Perlen an die – allerdings historisch nicht belegten – Lebensjahre Marias erinnern.
„Das Rosenkranzgebet ist... ein andauernder Akt des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe, der Anbetung und der Sühne.“ (Josémaría Escrivá de Balaguer, Der Rosenkranz, Köln: Adamas, ⊃2;1976). Damit ist es nicht nur das „Lieblingsgebet“ des verstorbenen letzten Papstes Johannes Paul II.
Daß dem so ist, hat Papst Johannes Paul II. nicht zuletzt dadurch unterstrichen, daß er 2003 zum „Jahr des Rosenkranzes“ ernannt hat und sogleich auch einen neuen Rosenkranz konzipiert hat, der im Leben Jesu die bisherige „Lücke“ zwischen den freudenreichen und den schmerzhaften Geheimnissen schließt.
Der Papst nennt diesen neuen Rosenkranz den lichtreichen:
... Jesus, der von Johannes getauft worden ist, ...
... Jesus, der sich bei der Hochzeit zu Kana offenbart hat, ...
... Jesus, der uns das Reich Gottes verkündet hat, ...
... Jesus, der auf dem Berg verklärt worden ist, ...
... Jesus, der uns die Eucharistie geschenkt hat, ...
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Barmherzigkeitsrosenkranz
Schwester Faustina Kowalska:
Einmal, als ich durch den Korridor zur Küche ging, hörte ich in meiner Seele die Worte:
«Bete unablässig den Rosenkranz zur Göttlichen Barmherzigkeit, den Ich Dich gelehrt habe. Wer auch immer ihn beten wird, der erfährt in seiner Todesstunde Meine große Barmherzigkeit. Die Priester werden ihn den Sündern als letzten Rettungsanker reichen. Sollte es der verstockteste Sünder sein - falls er nur ein Mal diesen Rosenkranz betet, wird ihm die Gnade Meiner unendlichen Barmherzigkeit zuteil. Ich wünsche, dass die ganze Welt Meine Barmherzigkeit erkennt. Unbegreifliche Gnaden will ich jenen Seelen erteilen, die Meiner Barmherzigkeit Vertrauen schenken.»
Bei Sterbenden
JESUS lehrte Sr. Faustine einen besonderen Rosenkranz und versprach: »Jeder, der ihn betet, wird meine Barmherzigkeit im Leben und besonders in der Todesstunde erfahren. Wird er bei einem Sterbenden gebetet, besänftigt sich der Zorn Gottes, und eine unermeßliche Barmherzigkeit umfängt mit Rücksicht auf das schmerzliche Leiden des göttlichen Sohnes diese Seele«.
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Verehrung der fünf Wnden Jesu
Jene, die nach der Beichte oder auch vorher Mein Kostbares Blut und Meine Leiden aufopfern als Sühne für ihre ganzen Sünden des Lebens und als freiwillige Busse den Wundenrosenkranz beten, deren Seelen sind so rein und schön, als wenn sie nach der Taufe stehen würden, und deshalb können sie jedesmal nach einer solchen Beichte die Gnade der Bekehrung für einen grossen Sünder erbitten. Der Wundenrosenkranz ist ein Gegengewicht meiner Gerechtigkeit - er hält meine Rache zurück! Ihr müsst den Wundenrosenkranz ganz beten, weil ihr alsdann die Schläge meiner Geisselung verehrt!
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Lichtreicher Rosenkranz,
Schmerzhafter Rosenkranz,
Glorreicher Rosenkranz
Aufgrund des Gesagten ist es folgerichtig, dass weder Pfarreien noch Diözesen offizielle Wallfahrten nach Medjugorje - verstanden als Ort glaubwürdiger Marianischer Erscheinungen - organisieren sollen, da dies in Widerspruch zu der oben angeführten Erklärung der Bischöfe von Ex-Jugoslawien stände.
Hochachtungsvoll
+ Tarcisio Bertone

