Barmherzigkeitsrosenkranz

2. Entstehung:

Schwester Faustina Kowalska:
Einmal, als ich durch den Korridor zur Küche ging, hörte ich in meiner Seele die Worte:

Jesus diktierte Sr. Faustyna in Wilno, am 13. - 14. September 1935 den Rosenkranz zur Göttlichen Barmherzigkeit und sprach: «Bete unablässig den Rosenkranz zur Göttlichen Barmherzigkeit, den Ich Dich gelehrt habe. Wer auch immer ihn beten wird, der erfährt in seiner Todesstunde Meine große Barmherzigkeit. Die Priester werden ihn den Sündern als letzten Rettungsanker reichen. Sollte es der verstockteste Sünder sein - falls er nur ein Mal diesen Rosenkranz betet, wird ihm die Gnade Meiner unendlichen Barmherzigkeit zuteil. Ich wünsche, dass die ganze Welt Meine Barmherzigkeit erkennt. Unbegreifliche Gnaden will ich jenen Seelen erteilen, die Meiner Barmherzigkeit Vertrauen schenken.»

"Wer nicht durch die Pforten Meiner Barmherzigkeit eingehen will, muss vor Meiner Gerechtigkeit erscheinen."

Fahren sie mit der Maus über den Rosenkranz


4. Gesätze:

Bei den 3 Perlen am Anfang:
Vater unser ...; Ehre sei dem Vater ...; Ich glaube an Gott ...

Bei der grossen Perle (b, c, d, e, f) (1x):
Ewiger Vater, ich opfere Dir auf den Leib und das Blut, die Seele und die Gottheit Deines über alles geliebten Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus, zur Sühne für unsere Sünden und für die Sünden der ganzen Welt.

Bei den kleinen Perlen (1, 2, 3, 4, 5) (10x):
Durch Sein schmerzhaftes Leiden habe Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt.

5. Kirchliche Approbation (Imprimatur):

Jan Szkodon, Weihbischof von Krakau
Krakau, den 21. Oktober 2008

6. Literatur:

Tagebuch der Schwester Maria Faustyna Kowalska, Register 476, ISBN 978-3-907523-17-9

7. Hinweis:

Das Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau bittet, folgende Stellungnahme zum Barmherzigkeitsrosenkranz weiterzugeben.

...aufgrund der vielen Bitten und Anfragen, die an die Kongregation der Muttergottes der Barmherzigkeit und an den Rektor des Heiligtums der Barmherzigkeit Gottes in Krakau-Lagiewniki gerichtet wurden, haben die Theologen die deutsche Übersetzung des Rosenkranzes zur Barmherzigkeit Gottes, die sowohl vom Sankt Faustina Sekretariat, Brilon, als auch durch die Kongregation, verbreitet wurde, überprüft. Übereinstimmend wurde dabei eine der Formulierungen dieser Übersetzung als theologisch nicht richtig beurteilt. Das führt dazu, dass der tiefe Inhalt dieses Gebetes, das Jesus durch Schwester Faustina übermittelt hat, nicht ganz widergespiegelt wird.

Es geht hier um die Worte: na przeb?aganie, die als zur Sühne übersetzt sein sollten, und nicht als um Verzeihung zu erlangen, also otrzyma? przebaczenie. Die Worte um Verzeihung zu erlangen, verändern nämlich den Sinn des Gebetes und führen die Gläubigen in die Irre. Sie könnten dann meinen, dass das Gebet des Rosenkranzes zur Barmherzigkeit Gottes den Empfang des Sakramentes der hl. Beichte unnötig machte.
Das Wort przeb?aganie (Sühne) findet sich nicht nur im Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes, sondern auch an vielen Stellen in der Heiligen Schrift. Dort benutzen es die vom Heiligen Geist inspirierten Autoren im Sinne von Sühneopfer. Als Beispiele seien das dritte Buch Moses (Leviticus), das vierte Buch Moses (Numeri), der Hebäerbrief (2,17) und der erste Johannesbrief (4,10) angeführt.
In diesen Texten wurde das Wort przeb?aganie als Sühne übersetzt. Auch in der deutschen Übersetzung des Tagebuches der hl. Schwester Faustina findet sich im Text des Rosenkranzes (Nummer 476) das richtige Wort Sühne.

Um die bischöfliche Imprimatur zu erhalten, ist es auf der einen Seite notwendig den Text des Gebetes möglichst wortgetreu wiederzugeben und sich andererseits sorgfältig um die theologisch-dogmatische Richtigkeit zu bemühen. Alle Übersetzungen des Tagebuches der hl. Schwester Faustina auch die deutsche besitzen eine Imprimatur, weil sie diesen Bedingungen genügen.
Aufgrund der oben genannten Argumente und wegen der Sorge um die Richtigkeit der Verbreitung der Verehrung der Barmherzigkeit Gottes sowie zum Besten der Gläubigen, bitten wir Sie, alle Veröffentlichungen, die die nicht richtige Übersetzung des Rosenkranzes zur Barmherzigkeit Gottes beinhalten, aus dem Verkehr zu ziehen.
Auch im Heiligtum der Barmherzigkeit Gottes in Krakau?agiewniki, wird der Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes in der überarbeiteten Fassung verbreitet.

Mit herzlichen Grüßen aus Polen nach Deutschland
Sanktuarium der Barmherzigkeit Gottes
ul. Siostry Faustyny 3
30-420 Krakau-Lagiewniki Polen

Quelle:
http://kathspace.com/community/love_shalom/blog/stellungnahme-zum-barmherzigkeitsrosenkranz/

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Alte fehlerhafte Übersetzung:

Version 1
Ewiger Vater, ich opfere Dir auf den Leib und das Blut, die Seele und die Gottheit Deines über alles geliebten Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus, um Verzeihung für unsere Sünden und für die Sünden der ganzen Welt zu erlangen.
Version 2
Ewiger Vater, ich opfere Dir auf den Leib und das Blut, die Seele und die Gottheit Deines über alles geliebten Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus, um Verzeihung zu erlangen, für unsere Sünden und für die Sünden der ganzen Welt.

Bitte beten sie zukünftig

immer diese offizielle Version:

Vater unser...
Gegrüßet seist du, Maria...
Ich glaube an Gott...

Große Perlen:
Ewiger Vater, ich opfere Dir auf den Leib und das Blut, die Seele und die Gottheit Deines über alles geliebten Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus, zur Sühne für unsere Sünden und die Sünden der ganzen Welt.

Kleine Perlen:
Durch Sein schmerzhaftes Leiden habe Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt.

Zum Schluss:
Heiliger Gott, heiliger starker Gott, heiliger unsterblicher Gott, habe Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt.


Tagebuch der Schwester Maria Faustyna Kowalska, Register 476, ISBN 978-3-907523-17-9

JESUS lehrte Sr. Faustina diesen besonderen Rosenkranz und versprach: »Jeder, der ihn betet, wird meine Barmherzigkeit im Leben und besonders in der Todesstunde erfahren. Wird er bei einem Sterbenden gebetet, besänftigt sich der Zorn Gottes, und eine unermeßliche Barmherzigkeit umfängt mit Rücksicht auf das schmerzliche Leiden des göttlichen Sohnes diese Seele«.

FÜR DAS VERRICHTEN "DES ROSENKRANZES ZUR BARMHERZIGKEIT GOTTES"

Akte des Amtes der Apostolischen Pönitentiarie vom 12. Januar 2002.
Ein vollkommener Ablass unter den üblichen Bedingungen (nämlich sakramentale Beichte, Eucharistische Kommunion und Gebet nach der Meinung des Heiligen Vaters) erteilt man in den Grenzen Polens einem Glaubendem dann, wenn er sich frei von der Zuneigung zu jeglicher Sünde spricht und den Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes in einer Kirche oder in einer Kapelle vor dem Allerheiligsten Altarssakrament, sich im Tabernakel befindend oder zur Anbetung ausgestellt, fromm betet.
Wenn aber diese Glaubenden wegen einer Krankheit (oder wegen einem anderen gerechten Grund) das Haus nicht verlassen können, den Rosenkranz zur Barmherzigkeit Gottes aber im Vertrauen und mit Sehnsucht nach Barmherzigkeit für sich und der Sehnsucht, anderen gegenüber Barmherzigkeit zu erweisen, beten, gewinnen auch sie einen vollkommenen Ablass unter den üblichen Bedingungen (auch mit Einhaltung der Vorschriften für die, "die ein Hindernis haben"; sie sind in den Normen 24 und 25 des Ablassverzeichnisses (Enchiridii Undulgentiarium) enthalten).
Unter anderen Umständen gewinnen sie einen Teilablass. Diese gegenwärtige Einwilligung behaltet eine ewige Gültigkeit, ohne Rücksicht auf gegensätzliche Verordnungen.

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