Der Psalter
2. Entstehung:
Gerade bei den Zisterziensern kamen im Mittelalter sehr viele Laienmönche dazu, die des Lateinischen nicht mehr so mächtig waren. Ihnen hat man dann erlaubt, nicht die 150 Psalmen, sondern zunächst einmal 150 Vaterunser zu beten, aufgeteilt in drei Teile, also dreimal fünfzig. Und dann ist man vom Vaterunser gewechselt auf das kürzere Ave Maria. So ist im 12.-14. Jahrhundert der Rosenkranz entstanden. Er ist dann sehr schnell aus den Klöstern hinausgegangen und zu einer Frömmigkeitsform des Volkes geworden.
Abbildung:
Psalter
Der Psalter wird wie der normale Rosenkranz gebetet und unterscheidet sich nur dadurch, dass der Kranz 3x gebetet wird (1-15).
4. Gesätze:
5. Kirchliche Approbation (Imprimatur):
Der Psalter wurde in den letzten Jahrhunderten von mehreren Päpsten bestätigt und mit Ablässen versehen.
Allein in über 200 päpstliche Bullen, Rundschreiben, Breven und Erlässe über den Rosenkranz sind vom Heiligen Stuhl erlassen worden.
Viele Päpste, vor allem seit Papst Leo XIII. (1878- 1903) haben Pius XI. (1922-1939), Pius XII. (1939-1958), Johannes XXIII. (1958-1963), Paul Vl. (1963 1978), Johannes Paul II. (1978 2005) das Rosenkranzgebet eindringlich empfohlen.
6. Literatur:
7. Hinweis:
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